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Anna-Göldi-Gedenktag 2015 - Thema Verdingkinder

Am 13. Juni 2015, dem traditionellen Anna-Göldi-Gedenktag, verleiht die Anna-Göldi-Stiftung zum dritten Mal ihren Menschenrechtspreis. Dieser steht ganz im Zeichen der Verdingkinder und der zu Unrecht administrativ-versorgten Personen.

Die Träger des diesjährigen Menschenrechtspreises sind Turi Honegger, ehemaliges Verdingkind und erfolgreicher Schriftsteller 

Turi Honegger

sowie die als Jugendliche administrativ-versorgte Ursula Biondi, die sich heute für die Wahrung der Menschenrechte engagiert.

Ursula Biondi

Der Anna-Göldi-Gedenktag und die Preisverleihung findet am 13. Juni 2015 im Hänggiturm, Ennenda (Ennetbühls), Gemeinde Glarus, GL, statt. Dazwischen Filmvorführung, Musikbeiträge sowie eine Fotoausstellung zum Thema.


Programm Anna-Göldi-Gedenktag am Samstag, 13. Juni 2015, 10:00h Uhr im Hänggiturm Ennenda/Glarus

Verleihung Menschenrechtspreis

10.00 Uhr: Preisübergabe durch Anna-Göldi-Stiftung musikalische Umrahmung mit «Müsiaque»

«Tag der offenen Tür»

13.30 Uhr: Eröffnung mit Filmvorführung «Verdingkinder reden»

14.00 Uhr: Vorstellung Bilderausstellung Paul Senn und Samuel Trümpy
anschliessend freie Besichtigung des Hänggiturms


Weitere Infos entnehmen Sie hier pdf Anna-Göldi-Gedenktag 2015 - Medieninfo   (233 KB)sowie aus dem Bericht der Südostschweiz vom 6.5.2015. pdf Mitteilung SO Anna-Göldi-Gedenktag 2015 (219 KB)

Projekt neues Anna-Göldi-Museum erfolgreich gestartet

Das Projekt für das neue Anna-Göldi-Museum im Hänggiturm Ennenda im Kantonshauptort Glarus ist erfolgreich gestartet. Für das neue und modernisierte Museum hat die Anna-Göldi-Stiftung wichtige Partner gewonnen. Von der Schliessung des bisherigen bis zur Neueröffnung des neuen Museums finden Anna-Göldi-Führungen, der Anna-Göldi-Tag sowie weitere Veranstaltungen statt. Auch das Domizil der Stiftung zügelt von Mollis nach Glarus.

Nachdem der Glarner Regierungsrat im Dezember 2014 einen Beitrag aus dem Kulturfonds als Anschubfinanzierung bewilligt hat, strebt die Anna-Göldi-Stiftung mit dem Umzug in den Hänggiturm in Ennenda eine Neupositionierung des Museums an.

Die neue Ausstellung wird nach modernsten Gesichtspunkten aufgebaut, soll emotional und attraktiv sein sowie regionale, nationale und internationale Besucher-bedürfnisse erfüllen. Konkret angesprochen sind historisch, politisch und juristisch interessierte Besucherinnen und Besucher sowie Schulen und Firmen. Das Schicksal von Anna Göldi bleibt der Kern der Ausstellung. Die Ereignisse im 18. Jahrhundert sind der Ausgangspunkt zu zeitgenössischen Betrachtungen von Themen wie Menschenrechte, Justiz- und Behördenwillkür, Folter und Ausbeutung, Frauen- und Freiheitsrechte.

Profis am Werk

Für die visuelle Gestaltung hat die Anna-Göldi-Stiftung die professionellen Museumsmacher der Raumprodukt GmbH aus Zürich gewonnen. Zusammen mit dem breit aufgestellten Fachgremium im Stiftungsrat der Anna-Göldi-Stiftung liegt die Verantwortung für das neue Museum in den Händen eines fachlich kompetenten Teams.

 pdf Lesen Sie hier die gesamte Pressemitteilung (.pdf) (335 KB)

 

 

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