Anna Göldi
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Zahlreiche Besucher erlebten am Donnerstag, 13. Juni 2013, abends in Glarus einen eindrücklichen Anna Göldi-Gedenkanlass. Im Mittelpunkt der von der Anna Göldi-Stiftung organisierten Veranstaltung stand das Tanztheater der deutschen Schauspielerin Margrita Wahrer, die zurzeit in Zürich und anderen Städten mit Anna Göldi-Aufführungen für Furore sorgt. Erstmals trat sie in Glarus auf und geleitete die Besucher auf dem Weg, den Anna Göldi 1782 vor ihrer Hinrichtung gegangen war. Ausgangspunkt war das Gerichtshaus, dann ging es hinauf zum seinerzeitigen Mördergässli und heutigen Asylstrasse Richtung Ygruben, wo Anna Göldi durch das Schwert des Scharfrichters den Tod fand. "Ich bin fasziniert von der Figur Anna Göldi", sagte die Darstellerin. Die Botschaft ihres Schicksals bleibe aktuell. Anna Göldi ist heute mehr denn je ein Symbol für Recht und Gerechtigkeit", sagte Wahrer in ihrem Schlussplädoyer bei der seinerzeitigen Hinrichtungsstätte, die heute vom Kantonsspital als Parkplatz genutzt wird.
Die Veranstaltung stand unter Führung der Anna Göldi-Stiftungsratsmitglieder Nicole Lieberherr, Betty Legler, Peter Bertschinger und Walter Hauser und endete in einem zweiten Teil mit einem gemütlichen Apero im Orts- und Anna Göldi-Museum in Mollis, dessen Leiterin Marianne Nef für das leibliche Wohl der Gäste sorgte.
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pd Die Anna Göldi-Stiftung führt am Abend des Anna Göldi-Gedenktages vom 13. Juni in Glarus eine schlichte Feier durch. In deren Mittelpunkt steht die deutsche Schauspielerin Margrita Wahrer, die seit zwei Jahren in Zürich erfolgreich Theaterführungen zum Thema Anna Göldi macht.

Göldi-Darstellerin Wahrer wird erstmals in Glarus auftreten und in Begleitung des Publikums den Weg Anna Göldis bis zu ihrer Hinrichtung abschreiten. Er beginnt beim Gerichtshaus und führt via Asylstrasse zum Richtplatz in der Ygruben, wo die Feier würdig abgeschlossen wird. Der Anlass ist öffentlich. Die Anna Göldi-Stiftung und Margrita Wahrer laden Interessierte dazu ein.
Donnerstag, 13. Juni 2013 - Besammlung 17:45 Uhr beim Gerichtshaus Glarus, Beginn 18:00 Uhr
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Die Anna Göldi-Stiftung und ein Glarnerisches Komitee verfolgen das Ziel, im Gedenken an Anna Göldi ein Mahnmal zu realisieren.
Anna Göldi wurde gefoltert und als „Vergifterin“ (Hexe) im Jahr 1782 durch das Schwert hingerichtet.

Der Landrat des Kantons Glarus rehabilitierte Anna Göldi im Jahr 2008 und stellte fest, dass die Hingerichtete einem „Justizmord“ zum Opfer fiel, sie wird als Symbolfigur gegen Ungerechtigkeit – wo immer es notwendig ist – weiter leben.
Das Denkmal soll durch einen Wettbewerb bestimmt werden. Teilnahmeberechtigt am Wettbewerb sind Schweizer Künstlerinnen und Künstler oder solche, die mindestens seit zwei Jahren in der Schweiz wohnhaft sind. Für die Beurteilung der eingereichten Arbeiten wurde eine unabhängige Jury gebildet.Die Wettbewerbsunterlagen sind bis spätestens 28. Februar 2013 schriftlich an zu fordern bei:
Peter Jenny, Kleinrussigen 6, 8755 Ennenda.
Es werden keine telefonischen Anfragen berücksichtigt.
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