See other templates

Suchen

Anlässe - Termine

April 2017
Mo Di Mi Do Fr Sa So
1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30

Die Anna Göldi Stiftung hat für die Realisierung ihres neuen Museums im Hänggiturm in Ennenda bereits über 700 000 Franken zusammengetragen. Mit dem druckfrischen Museums-Flyer wird nun am Landsgemeinde-Wochenende in Glarus um die Unterstützung der Bevölkerung gebeten. Die Summe, welche die Anna Göldi Stiftung als gemeinnützige Non-Profit-Organisation zusammen gebracht hat, ist enorm. Und doch: die 700 000 Franken reichen noch nicht ganz. Es fehlen noch rund 100 000 Franken. Um diesen Restbetrag zusammenzutragen, wendet sich die Stiftung nun an die Öffentlichkeit. So war sie bereits am Sächsilüüte auf dem Lindenhof präsent und aktiv. Einerseits warb sie beim Zürcher Publikum für den Museumsbesuch. Andererseits machte sie mit dem inliegenden Spende-Flyer auf den noch fehlenden Betrag aufmerksam. Sie ist dabei auf überraschen grosses Interesse und viel Goodwill gestossen.

.

Bild: Urs Freuler verteilt Flyer für das Anna-Göldi-Museum auf dem Lindenplatz in Zürich / Sechseläuten 2017

Nun wird die Stiftung am Landsgemeinde-Wochenende in Glarus an einem Stand bei der Glarner Bevölkerung um Unterstützung werben. Sie hofft, mit der Aktion 100 x 1000 oder 1000 x 100 den Restbetrag für die Realisierung zusammen zu bekommen und freut sich auf den Support im eigenen Kanton.  Museums- und Spendeflyer können auch jederzeit unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! bestellt werden.

Zudem besteht die Möglichkeit, Unterstützungsbeiträge auf das Konto:

CH41 0077 3000 5037 0621 9
Anna Göldi Stiftung 
c/o Glarhus GmbH
Gemeindehausplatz 3 
8750 Glarus  

zu überweisen.

Flyer mit Spendeinformationen


 

Samstag 24. Juni 2017, 10:00 Uhr, Hotel Glarnerhof, Glarus

 

Die Anna-Göldi-Stiftung feiert 2017 ihr zehnjähriges Bestehen – mit viel Grund. Der Stiftungsrat darf auf viel Erreichtes zurück – und mit grosser Zuversicht in die Zukunft schauen, denn: Die Eröffnung des neuen Museums im Hänggiturm in Ennenda steht kurz bevor. Den diesjährigen Gedenktag – heuer am 24. Juni, dem Todestag Annas nach neuer Zeitrechnung – widmet die Stiftung dem Glarner Landschreiber, Johann Melchior Kubli (1750 - 1835). Er war am Göldi-Prozess als junger Protokollführer beteiligt und musste die schreckliche Folterung der Angeklagten miterleben.

Heute wissen wir, dass Kubli damals die geheimen Akten des Göldi-Prozesses dem deutschen Journalisten Ludwig Lehmann zugespielt und dafür gesorgt hatte, dass einer der berühmtesten Justizfälle in die Öffentlichkeit gelangte. Als Demokrat und Gegner des oligarchischen Herrschaftssystems überwarf er sich mit den Mächtigen. Nach der französischen Revolution und dem Ende der alten Eidgenossenschaft war er während der helvetischen Republik Senator und federführend bei der Ausarbeitung eines Verfassungsentwurfes, der für die schweizerische Bundesverfassung von 1848 wegleitend war. Als Politiker setzte er sich gegen Folter und Geheimjustiz und für ein rechtsstaatliches Gerichtsverfahren ein. Damit gehörte einer der Hauptfiguren im Göldi-Prozess zu den Wegbereitern eines humaneren und demokratischeren Strafprozesses in der Schweiz.

Walter Hauser und Nicole Lieberherr

An der Gedenkfeier referieren Nicole Lieberherr, welche eine vielbeachtete Biografie über Kubli schrieb, sowie Walter Hauser, der spannende und erkenntnisreiche Recherchen zum Justizmord an Anna Göldi veröffentlichte sowie die Rehabilitierung der glücklosen Magd aus Sennwald initiierte. Anschliessend an die Referate wird es die Möglichkeit geben, mit dem Autor und der Autorin ins Gespräch zu kommen.

Der Anlass wird moderiert von Fridolin Elmer, Leiter des neuen Anna Göldi Museums.

Die Bevölkerung ist herzlich zu diesem öffentlichen Jubiläumsanlass eingeladen.


 

Gütesiegel für das Anna-Göldi-Museum

Die Anna-Göldi-Stiftung erhält prominente Unterstützung. Und sie rückt ihrem Ziel immer näher: Das neue Museum wird am 18./19. August seine Tore öffnen.

Freude herrscht bei den Mitgliedern der Anna-Göldi-Stiftung: Pro Helvetia unterstützt das künftige Anna-Göldi-Museum in Glarus/Ennenda mit 80 000 Franken. Eine hochkarätige und kritische Fachjury der eidgenössischen Kulturstiftung hat die Museumspläne genau unter die Lupe genommen und das anspruchsvolle Vorhaben für unterstützungswürdig befunden. Dies ist keineswegs eine Selbstverständlichkeit, weil Pro Helvetia seine Gelder generell sehr sorgsam und gezielt einsetzt sowie hohe qualitative Massstäbe setzt. So wird von Projekten verlangt, dass sie neue kulturelle Akzente setzen, besonders innovativ sind und von gesamtschweizerischem Interesse sind. Die Stiftung betrachtet den namhaften Beitrag der Pro Helvetia als grosse Anerkennung für ihre Aufbauarbeit, und schreitet mit der Realisierung des Museums zügig voran. Am 18./19. August wird das Museum feierlich eröffnet werden. Die Finanzierung für die Realisierung des Museums ist nun weitestgehend gesichert. Der offene Restbetrag ist teilweise ebenfalls in Aussicht gestellt. Zudem wird demnächst – als eigentliche Schlussoffensive – eine öffentliche Sammelaktion durchgeführt werden.

Anna Göldi Museum

Museumsleitung und neues Mitglied gewählt

Unterstützung erhält die Stiftung nicht nur finanziell sondern auch personell. Und dies von einer prominenten Stadt-Glarnerin. So konnte die ehemalige Gemeindepräsidentin (und Stadtführerin) von Glarus, Andrea Trümpy für die Mitarbeit in der Stiftung gewonnen werden. Der Stiftungsrat hat zudem einen weiteren wichtigen personellen Entscheid getroffen. Er hat die Betriebsführung des Museums und die Umsetzung der Marketing-Massnahmen Fridolin Elmer, der in Glarus Nord als Gemeinderat unter anderem für die Kultur zuständig ist, übertragen. Da im künftigen Museum der Thematik der Menschenrechte ein grosser Platz eingeräumt wird, liegt die Zusammenarbeit mit in diesem Bereich engagierten Institutionen ebenfalls in seiner Zuständigkeit.

 

 


 

Zum Seitenanfang